Dienstag, 27. Dezember 2022

2021 wurde leider nichts... Die Corona-Fallzahlen auf Curaçao sind so explodiert, dass Vieles herunter gefahren werden musste und wir kostenfrei stornieren konnten... Das haben Mama und Papa dann getan. Weil die medizinische Versorgung (noch dazu bei hohem Risiko einer Corona-Infektion) nicht gegeben gewesen wäre...

Noch ein Jahr verspätet waren ich dann Ostern 2022 endlich!!! wieder bei "meinen" Delfinen!

Es war eine wundervolle Therapie und ein stärkender Familienurlaub. Auch Pauline, Mama und Papa konnten ihre "Themen" mit professioneller Unterstützung bearbeiten. In Corona-Zeiten überfällig!!!

Vielen Dank an alle, die mir und uns die Daumen gedrückt und uns unterstützt haben - sei es in Gedanken, durch Spenden, durchs Teilen, durch Katzen- und Hundesitting oder Rasen mähen während wir weg waren !

💖

  1. Liebe Johanna,
    es war unglaublich schön mit dir zu deinem Delphin Chabelita zu gehen. Dein großes strahlendes Lachen und dein Grinsen zeigte uns immer wieder wie viel Spaß du hattest mit deiner Delphinfreundin. Auch war es schön zu beobachten, dass du dich immer mehr entspannen konntest und somit Chabelita schöne Streicheleinheiten geben konntest. Hut ab für die Runden, die du in Rückenlage mit Chabelita geschwommen bist, wobei sie dich an der Hand durch das Wasser geschoben hat. Das war richtig Klasse!
    Liebe Johanna, wir wünschen dir alles Gute und drücken dich und deine Familie ganz fest.

    (aus meinem Abschlussbericht)


Diesmal wollen wir nicht so lange Warten, sondern schon 2023 an die Therapie anknüpfen. Leider ist die Therapie durch den ungünstigen Dollarkurs besonders teuer.

Hier für alle, die spenden wollen - das ist mein "Delfin-Konto":

delfine therapieren menschen

Stadtsparkasse Düsseldorf

IBAN: DE52 3005 0110 0020 0024 24

BIC: DUSSDEDDXXX

Stichwort: Johanna Sokoll

(nicht wundern: dolphin aid hat eine Namensänderung vorgenommen und heißt nun delfine therapieren menschen)

Donnerstag, 30. Juli 2020

Corona, Curacao 2021 und ich...

Nur wenige Tage Schule, alle tragen Masken, niemand umarmt sich mehr zu Begrüßung, kaum Therapien... wer hätte das zu Beginn des Jahres gedacht, wie anders 2020 wird.

Doof ist, dass ich nicht wirklich darüber sprechen kann, wie mich das bewegt, dass mein Rücken Physiotherapie braucht!!!, ich so gerne unter Menschen bin und es mag wenn gesungen, gelacht und geknuddelt wird...

Ich wünsche mir 2021 wieder zu „meinen“ Delfinen fliegen zu können- die Therapie dort ist besonders intensiv und es geht mir dort im warmen Wasser einfach gut!
2020 musste das CDTC für Wochen schließen, Curaçao war im totalen Lockdown.

Inzwischen darf man aus einigen Ländern wieder einreisen - mit negativen Corona-Test.

Bekannte von uns sind gerade vor Ort, gute Freunde fliegen bald. Wir werden uns also aus 1. Hand berichten lassen können, wie alles so funktioniert und geklappt hat...

und sammeln weiter Spenden für meine Delfintherapie 2021!


Mittwoch, 5. Juni 2019

Ihr Lieben,
von meiner Delfin-Therapie über Ostern habe ich ja schon ein wenig erzählt. Die war fantastisch!
Jetzt erzähle ich euch, was mich und meine Familie in letzter Zeit sehr zerreißt:
Wir haben uns als Familie in letzter Zeit immer mehr mit dem Klimawandel und Klimaschutz beschäftigt.
Ich selbst habe gebannt das Rezo Video geschaut, die Anstalt zu dem Thema und auch die Konferenz der Scientists for Future.
Papa hat sich auf Curaçao immer wieder gefragt, was wohl bei steigendem Meeresspiegel aus der Insel und dem Therapiecenter wird.
Fliegen ist klimatechnisch das schlimmste, was man als Einzelperson tun kann.
Dann aber:
Bei uns hängt ein kleines Foto auf dem Pauline von einem Delfin geküsst wird. Das ist mein absolutes Lieblingsbild. Die Therapien auf Curaçao waren und sind einzigartig und haben mich immer ein ganzes Stück weitergebracht. Ich fühle mich auf Curaçao so gut! Es ist immer ein wenig wie nach Hause kommen...
Was nun?
Wir haben uns entschieden unseren CO2 Ausstoß durch das Fliegen um 50% zu reduzieren, indem wir nicht mehr anpeilen jährlich zur Therapie fliegen zu können- sondern erst in zwei Jahren: 2021.
Außer nach Curaçao fliegen wir sowieso nicht.
Auch sonst haben wir ein paar Dinge geändert:
Wir haben nur noch ein Auto- meins 😊 (ja, ich bekomme die Knöllchen und hübschen Fotos 😂) - Mama ein ÖPNV Ticket und Papa sein Fahrrad plus Helm und Feinstaubmaske.
Mama kann im Bus lesen und E-Mails schreiben, Papa hat schon Sport gemacht wenn er nach Hause kommt! Das ist super!
Fleisch isst Mama schon lange nicht mehr, Papa auch so gut wie gar nicht und wir Kinder sehr selten.
Ganz neu haben wir uns eine Challenge überlegt: wir kaufen keine Lebensmittel mehr in Plastik Verpackungen. Möglichst unverpackt oder ansonsten in Papier oder Glas.
Ob das klappt?
Ich werde berichten!
Bis dahin: überlegt bitte was ihr tun könnt.
Schaut mal bei utopia- die haben „15 Tipps gegen den Klimawandel, die jeder kann“ zusammen gestellt. 
Teilt das auch mit euren Freunden.
Alles Liebe,
Eure Johanna 

Donnerstag, 2. Mai 2019

Meine Delfintherapie 2019

Über Ostern durfte ich wieder zur Delfintherapie fliegen und hatte eine tolle Zeit!
Omi und Oppa sind parallel auch nach Curacao geflogen, um mich mit den Delfinen zu erleben und wie glücklich ich dort bin 😊
Mein Therapeutenteam waren diesmal eine Logopädin, eine Psychomotorikerin, ein Psychologe und Delfin Kanoa. Die 4 haben mich ganz schön gefordert, aber auch angefeuert, ernst genommen und total motiviert! 

Solch schöne Worte haben sie mir mitgegeben:

Liebe Johanna, 
es war fantastisch, mit dir arbeiten, schwimmen und spielen zu dürfen. Du bist eine ganz besondere junge Frau, die viele Fähigkeiten mitbringt. In dir schlummern Kraft, Ausdauer und Ausgeglichenheit und es war wundervoll, dir diese Fähigkeiten entlocken zu dürfen. Deine Freude über erzielte Erfolge steckt an und deine Blicke sprechen Bände. Selbst wenn du mal „die Nase voll“ hattest beispielweise beim Umziehen nach dem Schwimmen, war deine Art, uns dies zu zeigen schon wieder so sympathisch, dass wir dich gut nachvollziehen konnten.  Besonders berührt hat mich deine Zuneigung zu Kanoa. Ich schätze es sehr, wie du dir Mühe gegeben hast, ihm vorsichtig und behutsam zu begegnen und immer wieder deinen Tonus entsprechend angepasst hast. Vielen Dank für die schön Zeit mit dir und deiner Familie!
Herzliche Grüße


Hier noch ein paar Eindrücke von einer wunderbaren Therapie:
Um gezielt auszuwählen muss ich mich sehr konzentrieren.
Ich übe im Spiel mit Kanoa, dass meine Hände das tun, was ich will.

Kanoa singt und ich helfe mit das Kommando zu geben.
Wir schwimmen...
... und ich bin glücklich!!!

Danke allen, die diese Therapie ermöglicht haben!!!

Donnerstag, 13. September 2018


Ihr Lieben,

es wird Zeit, dass ich von meiner Therapie im Mai erzähle, denn Mama und Papa planen ja schon wieder weiter für mich…

Ich durfte über mich hinauswachsen 😊

Ich hatte dieses Mal zwei Psychologinnen/Psychotherapeutinnen an meiner Seite. Wegen der „schwierigen Lebensphase“. Naja, es stimmt schon: ich werde in Riesenschritten zu einer jungen Dame!

Meine Therapeutinnen haben mich wie eine große behandelt und mich ernst genommen. Trotzdem oder gerade deshalb haben sie mir natürlich nicht alles durchgehen lassen…

Ich bin in diesem Jahr nicht nur mit der Delfindame Bonnie geschwommen, sondern auch mit Riesenfischen und Rochen geschnorchelt. Das war krass.

Zum Start der Wassereinheit bin ich oft ins Wasser hinein gesprungen und habe mich im Wasser ganz selbstbewusst bewegt.

Sami, ein junger Delfin, wollte oft mit dabei sein. Vielleicht erinnert er sich ja, dass wir uns schon kennen, seit er ein Baby war.

Ich habe viel Selbstvertrauen mitgenommen und nachdem ich ganz schön „gefordert“ habe, bin ich jetzt nach den Ferien relaxed und ausgeglichen.

Und das obwohl sich mal wieder ganz viel ansteht und sich verändert hat:

Ich habe eine neue Schulassistenz.

Ich durfte meine Babycousine auf dem Arm halten.

Meine Tante hat doch tatsächlich ihren Freund, mit dem ich so gerne schäkere geheiratet… 😉

Mein Rücken ist nicht wesentlich besser geworden – aber zumindest kann ich mich aufrichten, wenn man es mir sagt. Das habe ich auch von der Therapie mitgenommen. Denn dort bin ich von Innen heraus gewachsen und habe mich aufgerichtet.

Daher soll es wieder nach Curacao gehen – 2019!

Denn ich wachse und der Rücken ist jetzt gerade meine „Schwachstelle“. Also heißt es dranbleiben! Machen wir! Und ihr gerne auch.

Liebe Grüße!

Mittwoch, 7. März 2018

Habibiz die 2.te

Und wieder dürfen wir uns freuen, dass die Brüder Habibiz für Johanna sammeln. Es geht den ganzen März lang.
Www.habibiz.de
Super lieben Dank an alle...
Peace.
😉

Donnerstag, 6. Juli 2017

Bericht RETTLAND

Das ist der Artikel, den ihr im Original in der aktuellen RETTLAND finden könnt:





Mittwoch, 5. Juli 2017

HABIBIZ

Gestern haben wir das gesammelte Geld von HABIBIZ abgeholt (260,.€. Die sind echt so super nett da und dann schmeckt das Essen auch noch sehr lecker... ;-) Vielen lieben Dank nochmal an dieser Stelle dafür.

Wir sammeln also immer noch... so lange, bis es irgendwann nicht mehr geht, warum auch immer...
Wir freuen uns also sehr über jede Spende. Diesmal ist die Deadline Ende Januar 2018, damit wir 2018 wieder fliegen können.

Liebe Grüße,

Johanna. Pauline, Lena und Pascal.

dolphin aid e.V.
Spendenkonto Stadtsparkasse Düsseldorf
DE52 3005 0110 0020 0024 24
Stichwort: Johanna Sokoll

Montag, 5. Juni 2017

Why dolphins?

Ihr Lieben,
wir haben am Wochenende bei der deutsch-amerikanischen Hochzeit in der Familie viel über Johannas Delfintherapie gesprochen und wurden immer wieder gefragt, was das besondere dieser Therapieform ist. "Why dolphins?" Wir haben festgestellt, dass die Videos der Therapie viel mehr sagen als Worte und Fotos. Daher stelle ich eine kleine Auswahl hier ein, die leider auch begrenzt ist durch die maximal hochladbare Dateigröße...
Wir danken dem Hochzeitspaar für den Wunsch statt Geschenken für Johanna´s Therapie zu spenden! All the best for you!
Love,
Lena und Pascal 

Johanna schwimmt zum ersten Mal im Leben alleine und ohne Schwimmhilfe.
 

Johanna´s Therapiedelfin Chabelita "singt" .
 

Johanna genießt den Frozen TipTop am Strand.
 

Johanna "tanzt" mit ihrer Therapeutin und Chabelita.
 

Das Spendenkonto ist wie gehabt. ;-) Wir hoffen, im nächsten Jahr wieder fliegen zu können. Wer weis, was dann passieren kann... Es hätte auch niemand gedacht, das ein RETT - Mädchen alleine schwimmen kann... Wie immer: teilt den Blog gerne mit euren Freunden und Verwandten etc... Jeder Euro zählt ;-).

Donnerstag, 11. Mai 2017

Wahnsinn

Liebe Leute,

wir sind wieder zurück aus Curacao und es war wieder einmal der Wahnsinn.

Johanna hat zum ersten Mal in ihrem Leben ein paar Meter im Meer ohne Schwimmhilfe zurück gelegt!!! Wir waren alle ziemlich baff.


Auch hat Johanna viel an der Mundmotorik gearbeitet und hat ihren Zeigefinger bedeutend mehr und zielstrebiger zum Einsatz gebracht.


Wir haben alle zusammen die Zeit sehr genossen und viel Kraft getankt. Es ist jedes Mal unbeschreiblich, was die Tiere in Co-Arbeit mit den TherapeitInnen leisten und bewirken. Nicht nur bei Johanna.

Pauline durfte dieses Jahr zum ersten Mal alleine mit Bonnie schwimmen.


Wir wollen hiermit allen lieben Menschen danken, die es uns emöglicht haben, Kraft zu tanken, Johanna´s Fähigkeiten zu erweitern, Pauline und uns die Möglichkeit zu geben, mit anderen Familien zu reden, die ein ähnliches Schicksal haben. Es ist gerade auch für die Geschwisterkinder sooo wichtig zu sehen, das sie nicht alleine sind.

Johanna liebt Tiere, die Delfine und Wasser scheint ihr Element zu sein. Sie genießt, arbeitet gut mit und macht tolle Fortschritte - daher möchten wir - sobald es finanziell möglich ist - wieder mit ihr zur Delfintherapie fliegen. Gerne dürft ihr uns hierbei (wieder) unterstützen!

Danke!!!


Donnerstag, 22. Dezember 2016

Wir haben unser erstes Weihnachtsgeschenk...

Es ist so weit. Dank eurer / Ihrer großartigen Hilfe und einer unerwarteten Großspende durch eine Stiftung ist die Finanzierung der Delphintherapie Reise nach Curacao 2017 nun gesichert. Yeah, hahaha, hurraaaaa..

Wir freuen uns trotzdem sehr über alles was noch reinkommt weil das dann für die nächste Delfintherapie angespart werden kann.

Vielen, vielen Dank an alle die uns so großartig unterstützt haben. Wir wünschen euch frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Eure Pauline, Johanna, Lena und Pascal.

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Es geht weiter... Noch 3.300,-€

Nun fehlen uns noch knapp 3.300,-€ bis die Gesamtsumme zusammen ist... Es gilt weiterhin: wer jemanden kennt, der jemanden kennt, der für Johanna und die Delfine spenden möchte, würden wir uns freuen. Der 1.1.17 ist absolute Deadline... 
LG,
eure Sokolls

dolphin aid e.V.
Spendenkonto Stadtsparkasse Düsseldorf
DE52 3005 0110 0020 0024 24
Stichwort: Johanna Sokoll

Dienstag, 6. Dezember 2016

Noch 5.000€...

Nun fehlen uns noch knapp 5.000,-€ bis die Gesamtsumme zusammen ist... Es gilt weiterhin: wer jemanden kennt, der jemanden kennt, der für Johanna und die Delfine spenden möchte, würden wir uns freuen. Der 1.1.17 ist absolute Deadline...
LG,
eure Sokolls


dolphin aid e.V.
Spendenkonto Stadtsparkasse Düsseldorf
DE52 3005 0110 0020 0024 24
Stichwort: Johanna Sokoll

Dienstag, 1. November 2016

Update Delfintherapie 2017

Hallo zusammen. Ein kurzes Update: wir haben die Therapiekosten zusammen und versuchen jetzt die Unterkunft und den Flug möglichst zeitnah (bis zum 3.1.17 müssen wir gezahlt haben...) finanziert zu bekommen. Also bitte rührt die Werbetrommel, damit Johanna wieder mit uns zu den heiß geliebten Delfinen nach Curaçao fliegen kann.

dolphin aid e.V.
Spendenkonto Stadtsparkasse Düsseldorf
DE52 3005 0110 0020 0024 24
Stichwort: Johanna Sokoll

Bei Spenden bis 200 € gilt der Einzahlungsbeleg als Spendenquittung. Größere Spenden bekommen eine Spendenbescheinigung über Dolphin Aid e.V. ausgestellt.

Vielen Dank.

Freitag, 1. April 2016

Delfintherapie 2016, wir sind zurück... ;-)

Es war sooooooo toll. Ich konnte endlich wieder nach Curacao zur Delfintherapie fliegen und durfte dort mit Delfindame Bonnie und ihrem Baby Sami schwimmen.  

Jetzt sammeln Mami und Papi für nächtes Jahr, damit wir wieder fliegen können, weil es mir so gut getan hat (die Woche vor dem Abfflug hatte ich noch viele epileptische Anfälle, mit Abfahrt zum Flughafen war alles wie weggeblasen ;-)).






Das Spendenkonto ist immernoch das bekannte bei Dolphin Aid.



Mittwoch, 18. November 2015

Es geht weiter

Hallo Leute,
wir sammeln fleißig weiter für die nächste Therapie in 2016. Es fehlt noch etwas Geld. Also teilt allen mit, die noch was übrig haben, wo sie ihr Geld auch sinnvoll einsetzen können ;-)
LG,
eure Johanna...

Wie könnt ihr helfen?
Johanna hat ein personenbezogenes Spendenkonto bei dolphin aid - dies bietet für euch den Vorteil, dass die Spenden steuerlich absetzbar sind.
Es ist sehr wichtig, dass bei der Überweisung im Verwendungszweck der Johannas Name vermerkt wird, damit die jeweilige Spende auch eindeutig zugeordnet werden kann.

Empfänger: dolphin aid e.V. 
Konto-Nr.: 2000 24 24 
BLZ: 300 501 10 
Bank: Stadtsparkasse Düsseldorf 
Verwendungszweck: Johanna Sokoll

Ab einem Betrag von 200,00 Euro erstellt dolphin aid dem Spender gerne eine entsprechende Spendenbescheinigung aus. Bis zu einem Betrag von 200,00 Euro reicht der Einzahlungsbeleg als Nachweis aus.


Donnerstag, 19. März 2015

2015

Schlechte Neuigkeiten...


Leider habe ich seit Ende 2014 meine ersten epileptischen Anfälle gehabt. Da Mami und Papi so unsicher waren, wie die Epilepsie sich entwickelt, haben sie die Reise nach Curacao in diesem Jahr abgesagt. Wir haben aber in 2016 einen Termin reserviert und bis dahin kennen sich meine Eltern auch mit Epilepsie so gut aus, das wir wieder zu meinen Delfinen fliegen werden. Also spendet alle fleißig weiter.


p.S.: unter www.gynny.de könnt ihr indirekt für mich spenden


Viele Grüße und danke schön,


eure Johanna

Montag, 10. November 2014

Delfin-Therapie 2014



Dank vieler lieber Menschen, die uns großartig unterstützt haben, war es uns auch in diesem Jahr möglich als ganze Familie mit Johanna zur Delfintherapie nach Curaçao zu fliegen.


Zum wiederholten Male ein einzigartiges Erlebnis?!
Einerseits waren wir diesmal „routinierter“ – wir wussten ganz sicher, dass wir keine langen Anziehsachen mitnehmen müssen, haben um Assistenz am Flughafen gebeten und haben Johanna direkt zur Vorsicht ein Mittel gegen Reiseübelkeit gegeben. Aber andererseits war es tatsächlich so aufregend wie bei 1. Mal: Wie wird der Flug? Wie wird die lange Reise mit den Kindern funktionieren? Wer wird Therapeut sein? Und „Johanna´s“ Delfin? Was wird die Therapie bringen?
Die Kinder kannten die Abläufe wirklich schon gut. Außerdem hatten wir mit Johanna´s Tante auch diesmal eine helfende Hand und einfühlsame Babysitterin dabei (die noch dazu ihre Reise ganz selbstverständlich selbst gezahlt hat).
Die Fahrt nach Amsterdam – eine Nacht im Hotel – frühes Aufstehen + Shuttle zum Flughafen – Gepäckabgabe – Kontrollen + WAAAARTEN - alles schon verinnerlicht.

Die Mädels haben sich schon im Vorhinein aufs Bordprogramm gefreut – und wir hatten Glück: „Die Eiskönigin“, der aktuelle Lieblingsfilm der beiden, den wir an Johanna´s Geburtstag (ja, an Heiligabend) im Kino gesehen hatten, konnte nun also gefühlte 1000 Mal geguckt werden. Auch Mama half der Film gegen latente Flugangst.

Donnerstags auf Curaçao angekommen, hatten wir diesmal ein paar Tage mehr Zeit uns an das Klima und die Zeitumstellung zu gewöhnen. Aber durch den frischen Wind, dadurch, dass man keine Termine hat und weil die Sonne um 7 auf und um 19 Uhr wieder unter geht, klappte das wieder ziemlich schnell. 
Am Montag ging dann endlich die Therapie los. Johanna´s Therapeutin in diesem Jahr war Merel, eine Physiotherapeutin. Vor der ersten Therapieeinheit haben wir uns mit ihr zu einem Anamnesegespräch getroffen und die Therapieziele besprochen: SPASS, stärkere Selbstwahrnehmung, Eigenständigkeit und Selbstvertrauen fördern. Ich BIN, ich WILL, ich KANN!!!
Ihr Delfin sollte – wie im letzten Jahr Nubia sein. Nubia ist ein recht junger Delfin, der im letzten Jahr im Team mit seiner Mama Bonnie sehr schön mit Johanna harmoniert hatte. Diesmal sollte Nubia alleine arbeiten – war aber wohl verunsichert, weil Johanna sich im Wasser so viel bewegt (auf dem Unterwasservideo sieht man, wie Johanna die ganze Zeit mitschwimmt) und wollte ohne Rückversicherung durch ihre Mama nach kurzer Zeit nicht so recht mitarbeiten. Johanna hat am ersten Tag dann mit Chabelita weiterschwimmen dürfen und ab dem zweiten Tag war Papito „ihr Delfin“. Papito ist schnell und stark, kann ganz viele Stimmen, mochte Johanna gern und ist sehr nah zu/bei ihr geschwommen. Ein richtiges „TEAM“.


Der tägliche Ablauf der Therapie (13-15 Uhr) war so: wir haben Johanna zur Therapie gebracht, Johanna ist mit der Praktikantin Mara schon einmal vorgegangen (oder vorgestürmt) und wir haben kurz mit Merel gesprochen. Die drei haben dann eine erste Therapieeinheit im Therapiezimmer gemacht, danach umziehen und endlich zu den Delfinen. Zwischendrin gibt es dann noch einmal eine kurze Dock-Zeit. Am Schluss ein Nachgespräch mit den Eltern bzw. Aufräumen und viel zu schnell sind die 2 Stunden schon rum… Nach der Therapie erst einmal Ausruhen, etwas Essen und zum Strand!
Im Therapiezimmer und bei der Dock-Zeit hat Merel viele Übungen zur sensorischen Integration mit Johanna gemacht, die Mundmotorik stimuliert und Johanna sich im Spiegel dabei betrachten lassen. Oder am Familientag Pauline mit eingebunden.
Die Magie der Zahlen 1: Johanna sollte aber auch Übungsfolgen, wie einen Ball holen, rüber tragen und dann durch einen Basketballkorb fallen lassen, begreifen und (mit Hilfe) ausführen. Und wenn sie keine Lust mehr hatte, dann trotzdem. Nicht ewig. Nur noch soundso oft. Auch knatschig. Johanna hat dabei gelernt, dass man auch manchmal auch Sachen (zu Ende) machen muss, auf die man keine Lust (mehr) hat und sie dann einfach zügig erledigt. In Curaçao darf man dann mit Delfinen schwimmen!
Zahlen, 2.: Johanna hat Merel gezeigt, dass sie Mengen die richtige Zahl zuordnen kann. Zahlen, 3.: Johanna hilft es, wenn man nach einer Aufforderung „1, 2, 3“ bis zur Ausführung zählt. Sie hat dann Zeit die Information zu verarbeiten und kann sich darauf einstellen mitzumachen. Wir geben durch das Zählen den Impuls – sie hat aber die Möglichkeit es selbst tun zu tun, mitzuhelfen oder zu protestieren. Führt sie selber aus, gibt es ein positives Feedback (was auch schon mal großer Jubel oder Applaus sein kann).
Johanna hat weiter mit Ja und Nein Karten und Pictos/Symbolkarten gearbeitet. Auch im Wasser mit den Delfinen. Sie durfte dann aus Bildkarten das nächste Spiel auswählen, indem sie die Karte greift und der Delfintrainerin, die ja die Kommandos gibt, überreicht. Diesen Zusammenhang hat Johanna auch absolut verstanden.



Delfintherapie ist nun nicht mehr nur Schwimmen mit dem Delfin (wie beim 1. Mal) oder zu zweit mit Delfin (wie beim letzten Mal), sondern ein richtiges, kleines System - aus Therapeutin, Johanna, Delfin, Trainerin, den anderen Delfinen, Praktikanten - in dem ganz viel Kommunikation und Interaktion stattfindet…
Mami, Papi und Emily haben bei jeder Wassereinheit zusehen können. Johanna hat diesmal oft zu uns gesehen und so stolz geguckt, als wollte Sie uns sagen:“seht mal, was ich Tolles mache“.
Die Stimualtion der Mundmotorik hat bewirkt, dass Johanna viel mit dem Mund ausprobiert hat. So sind auch diese Bilder entstanden:




Knutschmund, offener A-Mund, I-Mund; Nachahmen, was ein anderer mit seinem Mund macht, sich selbst im Spiegel beobachten und 3 Mal sogar ein lautes „Ja“.
Johanna hat also wieder einiges „mitgenommen“ – vor allem hatte sie aber auch viel Spaß und konnte diese Freude richtig toll zeigen!
Im Wasser hat Johanna nämlich diesmal nicht nur gestrahlt, sondern richtig fröhlich, ausgelassen und mit tollem Kontakt zu Merel laut gelacht! Es ist soooo schön ihre Stimme zu hören!

DANKE
– es war wunderbar!